Der Karpfen ist ohne Frage eine der bekanntesten Fische. Er gehört zur Gattung der Karpfenfische, auch Cyprinidae genannt und ist somit einer der 1500 Arten die diese Gattung einschließt.
Seinen Weg nach Europa fand der Karpfen durch die Römer. Diese brachten ihn im Mittelalter mit nach Mitteleuropa. Heute findet man viele Karpfenzuchtbetriebe über ganz Europa verteilt. Auch in Deutschland sind etliche beheimatet. Die meisten dieser Betriebe befinden sich eher im Bereich der Lausitz und in der Nähe von Cottbus. In Deutschland ist die Zucht von Karpfen aber noch lange nicht so wichtig wie in unseren Nachbarländern wie Ungarn, Polen, Slowenien und Kroatien. Dort spielt die Zucht eine große Rolle in der Wirtschaft und viele Menschen verdienen durch die Zucht und den Verkauf ihren täglichen Lohn.
Was viele nicht wissen, es gibt unzählige Arten von Karpfen. Der wichtigste ist wohl der Speisekarpfen. Dieser erreicht eine Länge von etwa 35 cm und ein Gewicht von einem Kilo. Sein Lebensraum sind vor allem Seen und Flüsse in denen es nicht zu kalt ist. Er setzt sich nur ungern starken Strömungen aus und bevorzugt wie die meisten Speisefische Süßwasser. Das Alter mancher Karpfen beläuft sich auf über 50 Jahre.
In der Küche spielen Karpfen eine große Rolle und es gibt viele Rezepte mit unterschiedlichen Zubereitungsarten. Besonders an Weihnachten und Silvester dienen sie als Festmahl. Egal ob der Karpfen paniert oder gefüllt wird, er ist immer ein leckeres Gericht. Auf der Suche nach Rezepten stößt man unter anderem auf den “Karpfen blau”. In der Gastronomie wird er jedoch häufig paniert und in Mehlgewendet und angebraten.