Es vergeht kaum eine Woche, in der nicht heftig über die zunehmenden Kosten im Gesundheitswesen gestritten wird. Natürlich müssen ärzte ausreichen Honorar erhalten, um ihre Kosten zu decken und von den Einnahmen leben zu können. Diese neue Budgetierung allerdings weist den Weg in die Zwei-Klassem Medizin. Es kann nicht sein, daß dringend notwendige medikamente nicht mehr verschrieben werden, weil das vorhandene Budget des Quartals ausgeschöpft ist. Das ist ein Skandal. Wir müssen in Zukunft alle bereit sein, etwas höhere beiträge im Gesundheitswesen zu bezahlen, um die gerechte Patientenbehandlung auch in Zukunft zu erhalten. Allerdings sollte man auch den Pharmakonzernen auf die Finger schauen und deren Kosten genau analysieren. Hier liegt bestimmt Einsparpotential. Protest ist angesagt. Berlin bietet genung Platz und Unterkünfte und den richtigen Rahmen.
Ein Kommentar
Schreibe einen Kommentar»Also dem muss ich nun mal zustimmen. Zwar gehöre ich zu der verpönten Gruppe der privat Versicherten, aber ich sehe es auch so. So lange die Politik da nichts unternimmt wird es nicht besser. Immer wieder diese Beiträge, dass privat versicherte besser gestellt werden, das mag auch sein, aber von deren Versicherungen bekommt der Arzt auch mehr und die Beiträge sind höher, oder welcher gesetzlich versicherte aus der unteren Mittelschicht zahlt schon gut 400 Eur im Monat für die KV?. Also so lange wie die gesetzlichen auf Sparflamme stehen wird das nicht besser werden. Da fragt man sich nur wieder einmal wo die Milliarden Einnahmen des Staats eigentlich hingehen?