Rauchverbot in der Praxis

Seit 1. Juli 2008 muß nun bundesweit jeder Wirt mit Strafzahlungen rechnen, sollte ein Gast beim rauchen erwischt werden. Diese Maßregelung ist eine Unverschämtheit. Viele kleine Kneipen haben gar nicht die Möglichkeit, separate Raucherräume einzurichten. Es muß jedem Unternehmer selbst überlassen bleiben, für wen und wie er sein Restaurant, seinen Club oder seine Bar öffnet. Jetzt ist Zivilcourage gefragt. Kurz vor der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts wird dennoch klar, wie unsinnig diese Gängelei seitens des Gestzgebers ist. In Berlin halten sich einfach viele Wirte nach wie vor nicht an das Verbot und das ist gut so. “Hut ab” vor Leuten, die nicht als Duckmäuser jeder Vorschrift folgen. EU - Gesetz hin oder her, solche unsinnigen und unrealistischen Bestimmungen nerven inzwischen jeden. Damit wird eine eigentlich grundsätzlich gute Europa-Idee mehr und mehr in Frage gestellt. Die Entscheidung der Iren war hier nur der Anfang. Hoffentlich kapieren diese “Wichtigtuer” in der Regierung endlich, daß es andere Probleme gibt, als den Menschen unsinnige Verbote zu erteilen. Der über alle Parteigrenzen hinaus geschätzte Altkanzler Helmut Schmidt sieht das genau so und raucht öffentlich weiter. Klasse!!! Zu Zeiten der sozialliberalen Koalition galt der Begfriff Freiheit noch als ein hohes Gut. Selbst die prüden Amerikaner mußten schon in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts erkennen, daß Verbote genau das Gegenteil bewirken. Die Prohibition ( Alkhoholverbot ) war auf ganzer Linie gescheitert. Jedem Raucher sei empfohlen, nur noch die Lokale aufzusuchen, deren Wirte sich aktiv gegen das Schandgesetz stellen und/oder es ignorieren. Hier ist Unterstützung angesagt. Sollte in Hotels das Rauchverbot bestehen, bleibt als Alternative die Übernachtung in einer Ferienwohnung. In Berlin gibt es viele Angebote für Raucher. Wehret den Anfängen, sonst mischt sich der Staat irgendwann so weit in die Privatsphäre seiner ”Untertan” ein, daß diese sich nicht mehr in ihren eigenen vier Wänden frei bewegen können. Der Kampf für Freiheit und Individualität braucht mutige Bürger. Leider fühlen sich zur Zeit die besonders gefügigen Befehlsempfänger mit “Radfahrermentalität” ( nach oben “buckeln” , nach unten treten ) auf den Plan gerufen und bringen solche “Verstöße” zur Anzeige. Wer will wirklich in solch einer Gesellschaft leben? Es gilt nach wie vor: ” Der schlimmste Mann im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant.”

Besonderer Tipp: KitKat-Club


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